Titel
Fotoexkursion

FINNLAND | Das NATURBLICK-Polarnacht-Abenteuer im hohen Norden

Sonderausgabe 2027

Mit NATURBLICK der Natur auf der Spur! Entdecken Sie unsere neue kostenloste Sonderausgabe direkt zum Runterladen.

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Sonderausgabe 2027 Coverbild
Einleitung:

FINNLAND | Das NATURBLICK-Polarnacht-Abenteuer im hohen Norden

10-tätige Fotoexpedition in die packende Natur und faszinierende Winterlandschaften Lapplands. Wenn sich der Himmel über Lappland in leuchtendes Grün, Violett und Rot verwandelt, beginnt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele unserer Erde: die Aurora Borealis. Lautlos ziehen die Polarlichter über den nächtlichen Himmel und schaffen Momente, die selbst erfahrene Naturfotografen immer wieder in Staunen versetzen.

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Details:

Preis:
Preis p/P. 3.000,– Euro bei 2 Teilnehmern Preis p/P. 2.600,– Euro bei 3 Teilnehmern Preis p/P. 2.200,– Euro bei 4 Teilnehmern Preis p/P. 1.900,– Euro bei 5-6 Teilnehmern
Reiseziel:
Finnland, finnisch Lappland
Teilnehmerzahl:
2 bis maximal 6 Personen
Reisedatum:
04.01. – 13.01.2027
Anreise:
Eigene Anreise bis Flughafen in Rovaniemi (Finnland)
Zusatzinfos:

  • Organisation und Durchführung der Fotoexkursion: NATURBLICK Verlag
  • Der Programmablauf richtet sich nach Wetter, Lichtverhältnissen und den aktuellen Naturbedingungen. Änderungen erfolgen stets zugunsten der bestmöglichen fotografischen Möglichkeiten.
  • Änderungen vorbehalten.
  • Wichtige Information: Beeindruckende Polarlichtaufnahmen erfordern Geduld, Ausdauer und oft längere Wartezeiten in der nächtlichen Winterlandschaft. Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt sind in Lappland keine Seltenheit. Während der nächtlichen Fotoexkursionen steht unser Fahrzeug mit laufender Heizung stets in der Nähe.
Leistungen:

  • Flughafentransfer ab/bis Flughafen Rovaniemi (RVN), Finnland.
  • Alle Transfers und Exkursionen in einem geräumigen Kleinbus oder Pkw (je nach Teilnehmerzahl), einschließlich aller Treibstoffkosten.
  • Tägliche Exkursionen zu ausgewählten und fotografisch besonders interessanten Plätzen.
  • Nächtliche Exkursionen zur Beobachtung und Fotografie der Polarlichter.
  • Intensive fotografische und ortskundige Betreuung während der gesamten Fotoexkursion durch Naturfotograf Peter Scherbuk.
Nicht enthalten:

  • An- und Abreise ab/bis Flughafen Rovaniemi (RVN), Finnland.
  • Übernachtungen. Diese werden während der Tour individuell gebucht, da wir den Reiseverlauf flexibel an Wetter- und Polarlichtprognosen anpassen, um die bestmöglichen Chancen auf eindrucksvolle Polarlichtbeobachtungen zu gewährleisten.
  • Nicht genannte Mahlzeiten sowie Getränke.
  • Trinkgelder, eventuelle Eintrittsgelder und persönliche Ausgaben.
  • Reiserücktritts-, Reisekranken- und Reiseunfallversicherung (empfohlen).
Tipps für die Fotoausrüstung:

  • Digitale Spiegelreflex- oder spiegellose Systemkamera mit Fernauslöser.
  • Lichtstarke Weitwinkelobjektive, ideal für die Polarlichtfotografie.
  • Stabiles Stativ mit geeignetem Stativkopf (z. B. Kugelkopf).
  • Ausreichend Ersatzakkus und passendes Ladegerät.
  • Genügend Speicherkarten sowie ein Speicherkartenlesegerät.
  • Laptop oder mobiler Bilddatenspeicher zur Sicherung der Aufnahmen.
Tipps für Bekleidung:

  • warme Mütze, Handschuhe, winddichte Jacke und Hose
  • Thermounterwäsche und warme Schuhe
  • In Lappland muss mit viel Schnee gerechnet werden. Um an bestimmte gute Fotoplätze zu gelangen, können Schneeschuhe sehr hilfreich sein.
Fotos:

Beschreibung:

Portrait Peter Scherbuk

FINNLAND | Kaamos – Das NATURBLICK-Polarnacht-Abenteuer im hohen Norden

Kaamos – Polarlichter und arktische Winterträume in Finnisch-Lappland

10-tätige Fotoexpedition in die packende Natur und faszinierende Winterlandschaften Lapplands

Wenn sich der Himmel über Lappland in leuchtendes Grün, Violett und Rot verwandelt, beginnt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele unserer Erde: die Aurora Borealis. Lautlos ziehen die Polarlichter über den nächtlichen Himmel und schaffen Momente, die selbst erfahrene Naturfotografen immer wieder in Staunen versetzen.

Erleben Sie den Zauber der Polarnacht

Begleiten Sie NATURBLICK-Fotoreisen in den hohen Norden Finnlands und erleben Sie die faszinierende Zeit des Kaamos – der Polarnacht. Zwischen Dezember und Anfang Januar zeigt sich Lappland von seiner geheimnisvollsten Seite. Obwohl die Sonne den Horizont kaum oder gar nicht erreicht, taucht das arktische Licht die verschneite Landschaft täglich in einzigartige Blau-, Rosa- und Goldtöne. Besonders während der berühmten Blauen Stunde entstehen Lichtstimmungen, die es nur nördlich des Polarkreises gibt.

Unsere Reise beginnt am Polarkreis in Rovaniemi und führt uns durch einige der schönsten Winterlandschaften Finnisch-Lapplands. Tief verschneite Wälder, vereiste Seen und sanfte Fjäll bilden eine märchenhafte Kulisse für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen. Tagsüber fotografieren wir die faszinierende Natur des Nordens und halten Ausschau nach Rentieren, Elchen und anderen Bewohnern der arktischen Wildnis.

Sobald die Dunkelheit hereinbricht, beginnt die Suche nach den Polarlichtern. Dabei folgen wir nicht einem starren Programm, sondern den aktuellen Wetter- und Himmelsbedingungen. Dank unserer kleinen Reisegruppe bleiben wir flexibel und fahren dorthin, wo die Chancen auf spektakuläre Nordlichter und außergewöhnliche Fotomotive am größten sind.

Um die Vielfalt Lapplands kennenzulernen, ist die Reise als Rundtour konzipiert. Mehrere sorgfältig ausgewählte Standorte bieten abwechslungsreiche Landschaften und immer neue fotografische Perspektiven. Übernachtet wird in komfortablen Hotels oder gemütlichen Ferienhäusern – oft mit eigener Sauna, die nach einem erlebnisreichen Wintertag für wohlige Entspannung sorgt.

Diese Reise richtet sich an Natur- und Landschaftsfotografen ebenso wie an alle, die den Zauber des hohen Nordens hautnah erleben möchten. Außergewöhnliche Lichtstimmungen, verschneite Winterlandschaften und die tanzenden Polarlichter machen jede Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein Wintermärchen – Zauberhafte Landschaften und Polarlichter in Finnisch-Lappland

Posio ist eine idyllische Gemeinde in Südlappland zwischen Rovaniemi und Kuusamo am Fuße des Riisitunturi-Fjälls ­– Lapplands berühmtester Fjäll. Es war unser erster Standort zum Fotografieren. Von dort sollte es weitergehen ins Levigebiet, wo wir vor allem die zauberhaften Schneelandschaften fotografieren wollten.

Traumhafte Bedingungen für Landschaftsfotografen

Posio fungiert als Tor nach Lappland. Die Landschaft verzaubert die Besucher mit ihrer vielfältigen Natur und atemberaubenden Zielen, wie zum Beispiel dem Riisitunturi-Nationalpark, der Korouoma-Schlucht und den Sandstränden des Livojärvi-Sees.

Die Landschaft des Riisitunturi-Nationalparks, 30 Kilometer von Posio entfernt, ist geprägt von Fichten, hügeligen Landschaften, kahlen Fjällspitzen und einzigartigen Hangmooren.

Dank des feuchten Klimas ist die Winterlandschaft voller zugeschneiter Baumkronen.

Der Gipfel des Riisitunturi-Fjälls ist ein perfekter Ort, um die wunderschönen Landschaften zu bewundern.

Nach unserer Weiterfahrt ins Levigebiet bot sich uns ein eindrucksvolles Panorama: Im Winter verwandelt der Schnee die Bäume in weiße Riesen, die sich unter der weißen Last biegen und fast zusammenzubrechen scheinen. Solche Schneemassen kennen wir aus unseren Breitengraden nicht mehr. Für Landschaftsfotografen ergeben sich hier traumhafte Motive, vor allem wenn man diese Kulisse als Vordergrund für eine Abendstimmung nimmt. Hier sind der kreativen Gestaltung kaum Grenzen gesetzt; man muss nur vor Ort sein und das Beste aus der jeweiligen Situation machen. Selbst bei bedecktem Wetter ergeben sich so immer wieder spannende Motive.

Die schneebedeckten Wälder schenken seit Generationen künstlerische Inspiration. Die spektakuläre Natur heißt Besucher das ganze Jahr über willkommen, den Zauber Lapplands zu erleben. Der magische Winter beginnt mit dem ersten Schneefall, manchmal schon im Oktober, und hält bis zu 200 Tage im Jahr. Die lange Schneeperiode bietet große Möglichkeiten für eine Menge unterschiedlicher Winteraktivitäten.

Lichter am Himmel

Wenn man sich im Winter nach Finnland aufmacht, so will man als Naturfotograf natürlich vor allem eines sehen und fotografieren: Polarlichter!

Das Polarlicht (wissenschaftlich Aurora borealis als Nordlicht auf der Nordhalbkugel und Aurora australis als Südlicht auf der Südhalbkugel) ist eine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre, also ein Elektrometeor.

Polarlichter sind meistens in etwa drei bis sechs Breitengrade umfassenden Bändern in der Nähe der Magnetpole zu sehen. Hervorgerufen werden sie durch energiereiche geladene Teilchen, die mit dem Erdmagnetfeld wechselwirken. Dadurch, dass jene Teilchen in den Polarregionen auf die Erdatmosphäre treffen, entsteht das Leuchten am Himmel.

Entstehung

Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre (hauptsächlich Elektronen, aber auch Protonen) auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren.

Bei der nach kurzer Zeit wieder erfolgenden Rekombination wird Licht ausgesandt. Durch die Energieübertragung gelangen die Elektronen auf ein höheres Energieniveau, fallen danach aber wieder zurück (Fluoreszenz).

Die Energie stammt von der Sonne. Sie sendet den Sonnenwind aus, ein Plasma mit einer Dichte von ca. 5 Teilchen/cm³ und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 500 bis 800 km/s, der bis zur Erdbahn etwa zwei bis dreieinhalb Tage unterwegs ist.

Die größten Sonnenwindausbrüche geschehen durch mag-netische Rekonnexionen im Bereich von Sonnenflecken während der turbulenten, fleckenreichen Phase des Sonnenzyklus. Sonnenwindteilchen treffen auf die irdische Magnetosphäre und treten mit ihr in Wechselwirkung.

Vielfalt der Farben und Formen

Polarlichter können verschiedene Farben haben. Grünes Licht (557,7 nm Wellenlänge) herrscht meist vor, es entsteht durch Sauerstoffatome, die in gut 100 km Höhe angeregt werden. Sauerstoffatome emittieren auch rotes Licht (630,3 und 636,3 nm), was hauptsächlich in der dünneren Atmo-sphäre in höheren Schichten in etwa 200 km Höhe entsteht. Angeregter ionisierter Stickstoff sendet violettes bis blaues Licht (427,8 nm und 391,4 nm) aus. Zur Anregung von Stickstoffatomen sind jedoch sehr hohe Energien notwendig, deshalb lassen sich diese Farben nur bei starken magneto-sphärischen Störungen beobachten.

Wegen der hohen Empfindlichkeit des Auges für grünes Licht und der relativ hohen Konzentration von Sauerstoff werden grüne Polarlichter am häufigsten beobachtet.

Da der Sonnenwind außerhalb der Polarregionen nur selten tief in die Atmosphäre eindringen kann, sind Polarlichter in der gemäßigten Zone, also auch in Europa, meistens rot.

Das menschliche Auge nimmt Farben bei geringer Intensität des Lichts nur begrenzt wahr, die Farbwahrnehmung von Polarlichtern ist oft individuell unterschiedlich.

Es treten vier verschiedene Arten von Polarlichtern auf, welche abhängig von den Sonnenwinden sind. Diese sind: Corona (ringförmige strahlen), Vorhänge, ruhige Bögen und Bänder.

Fazit

Unsere Tour war ein voller Erfolg: Nicht nur konnten wir bei unserer Weiterfahrt ins Levigebiet beeindruckende Landschaften mit schneebedeckten Wäldern bestaunen und fotografieren, sondern wir hatten Glück mit der Aktivität von Nordlichtern, die wir in der großartigen Umgebung von Finnisch-Lappland im Bild festhalten konnten.

Hier waren wir nicht zum letzten Mal! Hier wollen wir wieder hin, um einzutauchen in die endlosen Landschaften und den Zauber Lapplands zu erleben! Begleiten Sie uns im Winter 2022/23, und erleben Sie diese verschneite Welt im Norden Europas!

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