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Fotoexkursion

POLEN | Ansitzfotografie in den Waldkarpaten – Im Reich der Adler, Bären und Wölfe

Sonderausgabe 2027

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Sonderausgabe 2027 Coverbild
Einleitung:

POLEN | Ansitzfotografie in den Waldkarpaten – Im Reich der Adler, Bären und Wölfe

Tierfotografie in einer der letzten WildnisregionenEuropasSchreiadler, Steinadler, Braunbären und mit etwas Glück auch Wölfe. Die Waldkarpaten beherbergen auf mehreren tausend Quadratkilometern die größten urwaldähnlichen Waldgebiete Mitteleuropas. Sie erstrecken sich über Polen, die Slowakei, die Ukraine und Rumänien. Unsere Ansitzhütten liegen im polnischen Teil der Waldkarpaten, unweit des Bieszczady-Nationalparks – einer der ursprünglichsten Wildnisregionen Europas.

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Details:

Preis:
Preis p/P. im DZ 2.100,– Euro Einzelzimmer-Zuschlag 150,– Euro
Reiseziel:
Waldkarpaten, Polen
Teilnehmerzahl:
4 bis maximal 5 Personen
Reisedatum:
17.05. – 24.05.2027
Anreise:
Eigene Anreise bis Flughafen Rzeszow (RZE), Polen.
Zusatzinfos:

  • Organisation und Durchführung der Fotoexkursion:
  • Die Durchführung der Exkursion setzt eine Mindestteilnehmerzahl von vier Personen voraus.
  • Programmänderungen aufgrund von Wetter, Lichtverhältnissen oder aktuellen Naturgegebenheiten bleiben vorbehalten und erfolgen stets zugunsten der bestmöglichen Tierbeobachtungs- und Fotomöglichkeiten.
  • Änderungen vorbehalten.
Leistungen:

  • 7 Übernachtungen im Ferienhaus im Doppelzimmer (Einzelbelegung gegen einen Aufpreis von 150 Euro möglich). Bad/WC werden gemeinsam genutzt.
  • Frühstück im Ferienhaus.
  • Für die Ansitze: Lunchpaket sowie eine Thermoskanne mit Kaffee oder Tee. Die Zutaten werden bereitgestellt; jeder Teilnehmer stellt sich sein Lunchpaket selbst zusammen.
  • Alle Transfers während der Fotoexkursion.
  • Transfer ab/bis Bahnhof oder Flughafen Rzeszów (RZE).
  • Kostenlose Leihstellung hochwertiger Novoflex-Kugelköpfe (nach Verfügbarkeit).
  • Kostenlose Leihstellung von Feldbetten für Übernachtungen in den Ansitzhütten.
  • Fünf Ansitze in geräumigen und komfortablen Ansitzhütten. Je nach Situation stehen mehrere Ansitzhütten zur Verfügung.
  • Intensive fotografische Betreuung während der gesamten Exkursion durch Naturfotograf Peter Scherbuk
Nicht enthalten:

  • An- und Abreise nach bzw. ab Rzeszów (RZE).
  • Nicht genannte Mahlzeiten (z. B. Mittag- oder Abendessen in Restaurants) sowie Getränke.
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder.
  • Reiserücktritts-, Reisekranken- und Reiseunfallversicherung (empfohlen).
Fotos:

Beschreibung:

POLEN | Ansitzfotografie in den Waldkarpaten – Im Reich der Adler, Bären und Wölfe

Tierfotografie in einer der letzten Wildnisregionen Europas

Schreiadler, Steinadler, Braunbären und mit etwas Glück auch Wölfe

Die Waldkarpaten beherbergen auf mehreren tausend Quadratkilometern die größten urwaldähnlichen Waldgebiete Mitteleuropas. Sie erstrecken sich über Polen, die Slowakei, die Ukraine und Rumänien. Unsere Ansitzhütten liegen im polnischen Teil der Waldkarpaten, unweit des Bieszczady-Nationalparks – einer der ursprünglichsten Wildnisregionen Europas.

Hier leben noch Braunbären, Wölfe, Luchse, Schreiadler, Steinadler, Rotwild und viele weitere Tierarten in einem weitgehend intakten Lebensraum. Trotz des zunehmenden Naturtourismus bietet die enorme Weite der Landschaft den Wildtieren ausreichend Rückzugsräume. Dadurch zählen die Waldkarpaten bis heute zu den besten Regionen Europas für eindrucksvolle Tierbeobachtungen.

Mit NATURBLICK erleben Sie diese faszinierende Wildnis aus professionellen Ansitzhütten, die speziell für Naturfotografen und Tierfilmer konzipiert wurden. Die Verstecke befinden sich in besonders wildreichen Gebieten und ermöglichen intensive Naturbeobachtungen, ohne die Tiere zu stören.

Die schallgedämmten und wärmeisolierten Ansitzhütten sind innen vollständig mit Teppich ausgekleidet und bieten auch bei langen Ansitzen einen hohen Komfort. Bequeme, nahezu in Liegeposition verstellbare Stühle sowie eine separate, abschließbare Toilettennische mit Campingtoilette sorgen dafür, dass selbst mehrstündige Ansitze angenehm bleiben.

Ein Stativ wird nicht benötigt. Unterhalb der Objektivöffnung befindet sich eine stabile Auflage, auf der der Stativkopf befestigt wird. Jeder Fotograf verfügt über rund eineinhalb Meter Platz. Ein großes Beobachtungsfenster oberhalb der Objektivöffnung ermöglicht jederzeit einen ungestörten Blick auf das Geschehen vor der Hütte – so entgeht Ihnen keine spannende Tierbeobachtung.

Portrait Babsi Gutenthaler-Urban und Lars Urban

Rückblick

Im Bann der Wildnis – Eine Woche unter Adlern, Bären und Wölfen:Ansitzfotografie in den Waldkarpaten

Von Babsi Gutenthaler-Urban und Lars Urban

Mitte Mai 2025 führt uns eine Fotoreise in die Waldkarpaten an der polnisch-slowakisch-ukrainischen Grenze – eine der letzten großen Wildnisregionen Europas. Nach einer langen Anreise durch Regen und Nebel erreichen wir unser Ziel.

Faszinierende Begegnungen

Peter Scherbuk empfängt uns herzlich und begleitet die Reise mit großer Erfahrung. Da kurzfristig Teilnehmer abgesagt haben, wird aus der Gruppenreise eine exklusive Tour. Gemeinsam mit dem polnischen Naturfotografen Jarek beziehen wir ein gemütliches Holzhaus am Fluss.

Jeden Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen zur Ansitzhütte, verbringen dort die Nacht und nutzen das beste Licht am Abend und am frühen Morgen.

Faszinierende Begegnungen

Schon am ersten Abend erscheint ein Braunbärenpaar auf der Lichtung. Während der Paarungszeit begleiten sich die Tiere über mehrere Tage, und wir erleben sogar ihre Paarung – ein außergewöhnlicher Moment.

Auch in den folgenden Tagen beobachten wir die Bären immer wieder. Mit der Zeit erkennen wir einzelne Tiere an ihrem Aussehen und Verhalten. Mehrfach zeigen sich außerdem Wölfe – seltene und unvergessliche Begegnungen.

Mehr als nur Tierfotografie

Zwischen den Ansitzen genießen wir die herzliche Gastfreundschaft und die regionale Küche. Nach langen Stunden im Versteck sind diese Pausen ebenso wertvoll wie die Zeit hinter der Kamera.

Fazit

Die Reise war weit mehr als eine Fototour. Sie führte uns mitten hinein in eine der letzten Wildnislandschaften Europas, in der Geduld und Respekt vor der Natur mit einzigartigen Erlebnissen belohnt werden.

Wir kehrten mit eindrucksvollen Bildern, unvergesslichen Begegnungen und einem Stück Wildnis im Herzen nach Hause zurück.

Portrait Sarah Polzer

Rückblick

Im Bann der Wildnis – Eine Woche unter Adlern, Bären und Wölfen:Meine erste Ansitzerfahrung in den Waldkarpaten

Von Sarah Polzer

Nach der individuellen Anreise trafen wir – sechs begeisterte Naturfotografen und Peter Scherbuk – in unserem gemütlichen Ferienhaus am Fluss ein. Schon die mit Braunbären bemalte Zimmerwand steigerte die Vorfreude auf die kommenden Tage.

Die Ansitzhütte ruft

Am nächsten Nachmittag brachte uns ein Land Rover über einen Fluss und steile Waldwege zu den Ansitzhütten am Rand des Nationalparks. Nach dem Aufbau unserer Kameras dauerte es nicht lange, bis ein Schreiadler auf der Wiese landete und uns die ersten Fotomotive bot.

Kurz darauf folgten Neuntöter, Ringeltauben und weitere Vogelarten. Während der ruhigen Phasen sichteten wir unsere Bilder oder tauschten uns leise über Kameraeinstellungen aus – immer mit einem Auge auf die Wiese.

Begegnungen mit den Braunbären

Am späten Nachmittag erschien schließlich mein erster Braunbär in freier Wildbahn – ein unvergesslicher Moment. Im Laufe der Woche wurden die Bären zu regelmäßigen Besuchern, an manchen Abenden hielten sich sogar bis zu sechs Tiere gleichzeitig vor der Hütte auf.

Im Mai ist Paarungszeit, sodass wir nicht nur das Sozialverhalten der Bären, sondern auch die Annäherung eines Paares beobachten konnten. Besonders faszinierend war es, die einzelnen Tiere nach und nach an ihrem Aussehen und Verhalten wiederzuerkennen.

Ein kleines hellbraunes Bärenweibchen, ein junger Bär, der sich verspielt im Gras wälzte, und ein kräftiger Bär, der sich genüsslich am Baum rieb, gehören zu meinen schönsten Erinnerungen.

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