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Zur SonderausgabeTierfotografie in einer der letzten WildnisregionenEuropasSchreiadler, Steinadler, Braunbären und mit etwas Glück auch Wölfe. Die Waldkarpaten beherbergen auf mehreren tausend Quadratkilometern die größten urwaldähnlichen Waldgebiete Mitteleuropas. Sie erstrecken sich über Polen, die Slowakei, die Ukraine und Rumänien. Unsere Ansitzhütten liegen im polnischen Teil der Waldkarpaten, unweit des Bieszczady-Nationalparks – einer der ursprünglichsten Wildnisregionen Europas.
Fotoexkursion anfragenTierfotografie in einer der letzten Wildnisregionen Europas
Schreiadler, Steinadler, Braunbären und mit etwas Glück auch Wölfe
Die Waldkarpaten beherbergen auf mehreren tausend Quadratkilometern die größten urwaldähnlichen Waldgebiete Mitteleuropas. Sie erstrecken sich über Polen, die Slowakei, die Ukraine und Rumänien. Unsere Ansitzhütten liegen im polnischen Teil der Waldkarpaten, unweit des Bieszczady-Nationalparks – einer der ursprünglichsten Wildnisregionen Europas.
Hier leben noch Braunbären, Wölfe, Luchse, Schreiadler, Steinadler, Rotwild und viele weitere Tierarten in einem weitgehend intakten Lebensraum. Trotz des zunehmenden Naturtourismus bietet die enorme Weite der Landschaft den Wildtieren ausreichend Rückzugsräume. Dadurch zählen die Waldkarpaten bis heute zu den besten Regionen Europas für eindrucksvolle Tierbeobachtungen.
Mit NATURBLICK erleben Sie diese faszinierende Wildnis aus professionellen Ansitzhütten, die speziell für Naturfotografen und Tierfilmer konzipiert wurden. Die Verstecke befinden sich in besonders wildreichen Gebieten und ermöglichen intensive Naturbeobachtungen, ohne die Tiere zu stören.
Die schallgedämmten und wärmeisolierten Ansitzhütten sind innen vollständig mit Teppich ausgekleidet und bieten auch bei langen Ansitzen einen hohen Komfort. Bequeme, nahezu in Liegeposition verstellbare Stühle sowie eine separate, abschließbare Toilettennische mit Campingtoilette sorgen dafür, dass selbst mehrstündige Ansitze angenehm bleiben.
Ein Stativ wird nicht benötigt. Unterhalb der Objektivöffnung befindet sich eine stabile Auflage, auf der der Stativkopf befestigt wird. Jeder Fotograf verfügt über rund eineinhalb Meter Platz. Ein großes Beobachtungsfenster oberhalb der Objektivöffnung ermöglicht jederzeit einen ungestörten Blick auf das Geschehen vor der Hütte – so entgeht Ihnen keine spannende Tierbeobachtung.

Im Bann der Wildnis – Eine Woche unter Adlern, Bären und Wölfen:Ansitzfotografie in den Waldkarpaten
Von Babsi Gutenthaler-Urban und Lars Urban
Mitte Mai 2025 führt uns eine Fotoreise in die Waldkarpaten an der polnisch-slowakisch-ukrainischen Grenze – eine der letzten großen Wildnisregionen Europas. Nach einer langen Anreise durch Regen und Nebel erreichen wir unser Ziel.
Faszinierende Begegnungen
Peter Scherbuk empfängt uns herzlich und begleitet die Reise mit großer Erfahrung. Da kurzfristig Teilnehmer abgesagt haben, wird aus der Gruppenreise eine exklusive Tour. Gemeinsam mit dem polnischen Naturfotografen Jarek beziehen wir ein gemütliches Holzhaus am Fluss.
Jeden Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen zur Ansitzhütte, verbringen dort die Nacht und nutzen das beste Licht am Abend und am frühen Morgen.
Faszinierende Begegnungen
Schon am ersten Abend erscheint ein Braunbärenpaar auf der Lichtung. Während der Paarungszeit begleiten sich die Tiere über mehrere Tage, und wir erleben sogar ihre Paarung – ein außergewöhnlicher Moment.
Auch in den folgenden Tagen beobachten wir die Bären immer wieder. Mit der Zeit erkennen wir einzelne Tiere an ihrem Aussehen und Verhalten. Mehrfach zeigen sich außerdem Wölfe – seltene und unvergessliche Begegnungen.
Mehr als nur Tierfotografie
Zwischen den Ansitzen genießen wir die herzliche Gastfreundschaft und die regionale Küche. Nach langen Stunden im Versteck sind diese Pausen ebenso wertvoll wie die Zeit hinter der Kamera.
Fazit
Die Reise war weit mehr als eine Fototour. Sie führte uns mitten hinein in eine der letzten Wildnislandschaften Europas, in der Geduld und Respekt vor der Natur mit einzigartigen Erlebnissen belohnt werden.
Wir kehrten mit eindrucksvollen Bildern, unvergesslichen Begegnungen und einem Stück Wildnis im Herzen nach Hause zurück.

Im Bann der Wildnis – Eine Woche unter Adlern, Bären und Wölfen:Meine erste Ansitzerfahrung in den Waldkarpaten
Von Sarah Polzer
Nach der individuellen Anreise trafen wir – sechs begeisterte Naturfotografen und Peter Scherbuk – in unserem gemütlichen Ferienhaus am Fluss ein. Schon die mit Braunbären bemalte Zimmerwand steigerte die Vorfreude auf die kommenden Tage.
Die Ansitzhütte ruft
Am nächsten Nachmittag brachte uns ein Land Rover über einen Fluss und steile Waldwege zu den Ansitzhütten am Rand des Nationalparks. Nach dem Aufbau unserer Kameras dauerte es nicht lange, bis ein Schreiadler auf der Wiese landete und uns die ersten Fotomotive bot.
Kurz darauf folgten Neuntöter, Ringeltauben und weitere Vogelarten. Während der ruhigen Phasen sichteten wir unsere Bilder oder tauschten uns leise über Kameraeinstellungen aus – immer mit einem Auge auf die Wiese.
Begegnungen mit den Braunbären
Am späten Nachmittag erschien schließlich mein erster Braunbär in freier Wildbahn – ein unvergesslicher Moment. Im Laufe der Woche wurden die Bären zu regelmäßigen Besuchern, an manchen Abenden hielten sich sogar bis zu sechs Tiere gleichzeitig vor der Hütte auf.
Im Mai ist Paarungszeit, sodass wir nicht nur das Sozialverhalten der Bären, sondern auch die Annäherung eines Paares beobachten konnten. Besonders faszinierend war es, die einzelnen Tiere nach und nach an ihrem Aussehen und Verhalten wiederzuerkennen.
Ein kleines hellbraunes Bärenweibchen, ein junger Bär, der sich verspielt im Gras wälzte, und ein kräftiger Bär, der sich genüsslich am Baum rieb, gehören zu meinen schönsten Erinnerungen.

